Andacht

Meine Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern. Lukas 2,30-31 - Monatsspruch Dezember 2023

Nicht lange nach der Geburt von Jesus begegneten Maria, Joseph und das Jesuskind einem Mann mit Namen Simeon. Er sah Jesus und sagte unter anderem den Satz, der der Monatsspruch für diesen Dezember ist. Simeon war in diesem Moment ein Prophet. Er sah in Jesus etwas, was man eigentlich noch gar nicht sehen konnte.

Dieses kleine Kind ist der Mensch, der später der Heiland für die Welt sein wird. Also: Durch ihn wird das wahr, was erst Jahrzehnte später durch den Evangelisten Johannes formuliert wird. Gott wird Mensch. Er kommt zu uns in unsere Welt. Er wird von den Seinen abgelehnt. Er predigt, heilt, konfrontiert, nimmt den Unannehmbaren an, stirbt am Kreuz für unsere Schuld, steht auf von den Toten und ist nun bei uns an jedem Tag bis zum Ende dieser Welt.

Und wer ihm vertraut, der hat schon das ewige Leben, das Leben, was selbst unser biologischer Tod uns nicht mehr nehmen kann. Ob das Simeon alles schon genau so klar war, wissen wir nicht. Aber ihm war klar: Dieses Kind ist die Schlüsselfigur für die entscheidenden Probleme des Menschen. Er ist der Heiland. Und deswegen bringt er die Wende.

Wenn dieser Kirchenbote erscheint, stehen wir gerade am Beginn der Adventszeit. Alles, was diese Zeit so schön macht, wird wieder greifbar für uns. Ich hoffe und wünsche, dass alle diese Dinge uns nicht ablenken, sondern dass sie zu Blicköffnern werden für das, worum es in dieser Zeit eigentlich geht. Denn Weihnachtsmärkte, Christstollen, Konzerte, Weihnachtsbäume... sind noch nicht die Sache selbst. Sie sollen vielmehr von der Idee her Hinweisschilder oder Blicköffner sein für Jesus, den Heiland.

Ich wünsche mir, dass wir so klar wie Simeon auf das Jesuskind schauen können und wie er sagen können: Meine Augen haben den Heiland gesehen. Das brauchen wir. Denn das Heil liegt genau dort verborgen. Dort ist es zu finden.

Jörg Matthies, Pfarrer der Marienkirchgemeinde im Striegistal und der St. Wenzelskirchgemeinde Pappendorf

Hubertusmesse am 17. November in der Pappendorfer Kirche

In guter Tradition musizierten am Freitagabend wieder die „Original Grünhainer Jagd-hornbläser". Alle 2 Jahre dürfen wir uns auf diesen besonderen Gottesdienst freuen, der auch diesmal wieder gut besucht war.

Im Mittelpunkt der Predigt standen Gottes Schöpfung und unser aller Verantwortung für deren Bewahrung. Der interessierte, aufmerksame Leser kann in der Bibel wertvolle Hinweise und Weisungen dazu erkennen, die uns nahe gebracht wurden.

Im Anschluss an den Gottesdienst erfreuten uns die „Original Grünhainer Jagdhornblä-ser" weiter mit einem 20minütigen Konzert, in dem wir auch ein Gesangssolo erleben durften.

Wir danken ganz herzlich allen Beteiligten für die Ausgestaltung dieser gelungenen „Hu-bertusmesse" und allen Anwesenden für die Kollekte zur Deckung der Unkosten.

In der Voraussicht auf ein erneutes Feiern der „Hubertusmesse" in 2 Jahren in diesem

musikalischen Rahmen freuen wir uns bereits heute.   Gabi Körner

BIETZ!

„Kann meine Freundin morgen spontan auch noch kommen?" „Gestern hab ich meinen eigenen stillen Nachmittag gemacht, denn irgendwie tut das Beten gut." „Nächstes Jahr bringen wir noch mehr Leute mit!" - wenn man solche Sätze auf dem Camp hört, dann bekommt man das Gefühl: hier passiert grad was Gutes.

Wieder durften wir neun Tage lang auf dem Pappendorfer Pfarrgelände unser BIETZ!-Camp feiern. Diesmal ohne Corona, dafür mit neuen personellen Herausforderungen, aber auch das haben wir mit einem großartigen Team an Ehrenamtlichen und auch Unterstützung aus der Gemeinde gemeistert. Und so konnten wir eine besonders intensive Zeit mit insgesamt ca. 80 Jugendlichen verbringen, in der wir Glauben miteinander entdecken und teilen durften.

Ob Pool-Party, Open Stage Abend, DJ, Tischtennisturnier oder furioser Bunter Abschlussabend - unser Programm war auch dieses Jahr vollgepackt mit vielen Möglichkeiten Gemeinschaft zu erleben oder sich selbst auszuprobieren.

Aber vor allem haben wir uns unter dem Motto „MOSAIK - mehr, als du siehst..." auf die Spur nach diesem Gott gemacht, der uns auf so verschiedenen Weisen begegnen will.

Danke, an alle, die Teil unseres schönen BIETZ!-MOSAIKS 2023 waren, in jeglicher Form der Unterstützung und Teilhabe. Wir sind gespannt auf das nächste Jahr, dass durch eine Kooperation mit dem Kirchenbezirk Bautzen-Kamenz unterstützt und bereichert wird. Wir freuen uns auf eine gesegnete gemeinsame Zeit in Pappendorf!

Es grüßt und dankt das BIETZ! Team & die Ev. Jugend Leisnig-Oschatz

Campzeitung auf www. christlichejugend.de.   Elise Pürthner, Jugendmitarbeiterin

Sommerfest für Eltern und Kinder

Kurz vor den großen Ferien ließen sich viele Eltern mit den Kindern der Christenlehre und ihren Geschwistern zum Sommerfest einladen (ca. 36 Teilnehmer). Alle fanden sich im Gemeindehaus Hoffnung ein, wo Christine Rehm zu Beginn eine Andacht hielt. Anschließend führten die Kinder eine simulierte Christenlehre vor, in der Lied, Gebet, Gespräch, usw. ihren Platz hatten. Danach waren die Eltern gefragt. Die 5. und 6. Klasse trugen ihre Quizfragen vor und am Ende staunten wir über das Ergebnis. Die Erwachsenen hatten sich mit ihren Antworten wacker geschlagen. Dann wurden die Abschlussgeschenke an die Kinder verteilt und die 6. Klasse in die bevorstehende Konfizeit verabschiedet.

Das schöne Wetter und der Würstchenduft lockten die Eltern und Kinder nach draußen, wo Barbara Schauffler fleißig die ersten Würstchen grillte. Vor dem Essen gab es noch eine kleine Schatzsuche für die Kinder. Der Schatz wurde schnell entdeckt und der Inhalt unter den eifrigen Schatzsuchern aufgeteilt. Da inzwischen die gegrillten Leckereien zum Genuss bereit standen, wurden die hungrigen Schatzsucher mit ihren Familien zu Tisch gebeten. Nach dem Essen spielten die Kinder noch ausgelassen auf dem Hof, während die Eltern sich bei entspannter Atmosphäre austauschten. Bevor die ersten Familien aufbrachen, gab es noch einen Reisesegen für die Ferien. Somit ging ein spannender, fröhlicher und bunter Nachmittag zu Ende. Gerne wollen wir dies wiederholen.

Und zu guter Letzt: Ein dickes Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben. Schön, dass es euch gibt!

Heike Diecken

Aus dem Kirchenvorstand

Orgelsanierung

Das Gerüst an der Orgel ist gefallen. Die Restauratoren sind mit ihrer Arbeit an der Orgelhülle fertig und die Wolke unter dem Engel leuchtet ganz silbern. Nun können die Orgelbauer weiter arbeiten, doch eine Fertigstellung in diesem Jahr ist sehr fraglich. Ende September können wir wieder nachfragen. Vielleicht müssen wir dieses Weihnachten ohne unsere Orgel feiern. Das ist sehr schade, doch es gibt ja immer andere Möglichkeiten. Wir berichten im Striegistalboten weiter.

Frauenfrühstück am 21. Oktober im Haus HOFFNUNG

An diesem Samstag vormittag war wieder Zeit für ein schönes Beisammensein in freundlicher Atmosphäre. Ein gutes Frühstück war vorbereitet. Vielen Dank an die Mitarbeiterinnen, die sich jedes Mal etwas einfallen lassen. Ulrike Rosinski leitete mir ihrer Moderation durch den Vormittag und Claudia Kunze aus Memmendorf sorgte für den musikalischen Genuss.

Die Referentin Verena Greim aus Erfurt zeigte mit der Geschichte vom "reichen Kornbauern" eine ganz neue Sichtweise auf dieses Gleichnis. Was wäre gewesen, wenn der Bauer aus Freude über die gute Ernte seiner Frau Blumen mitgebracht hätte, seinen Kindern das Taschengeld erhöht und ein großes Fest mit dem ganzen Dorf gefeiert hätte, das noch lange in aller Mund gewesen wäre. Er hat diesen Genuss verpasst und konnte ihn auch später nicht nachholen. Gott schenkt auch uns immer wieder Gelegenheit, das Heute zu genießen. Es liegt an uns dies wahrzunehmen. Annette Volkmann

Spenden- und Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine und Menschen auf der Flucht

Spenden- und Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine und Menschen auf der Flucht

"Beten und Tun sind unsere ureigenen Möglichkeiten, als Christinnen und Christen in dieser Welt Verantwortung zu übernehmen. Dabei sind uns die Erfahrungen der Friedensbewegung und der friedlichen Revolution wichtig. Wir leben aber auch in der Spannung zwischen der geschenkten Zeit des Friedens in unserem Land und den gegenwärtigen Krisen und Kriegen weltweit."
Landesbischof Tobias Bilz

Wort der Kirchenleitung zur Ukraine

Die Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat am 28. Februar 2022 ein Wort zur aktuellen Lage in der Ukraine verabschiedet, in dem sie zum Gebet für den Frieden in der Ukraine und der Welt und zur Unterstützung von Notleidenden in den Kriegsgebieten, von Flüchtenden und von Hilfsorganisationen aufruft. Sie bittet zudem darum, Brücken für den Frieden zu bauen, indem Kontakte zu Menschen über Grenzen hinweg gesucht und gehalten werden.

Hier geht es zu den Spendenaufrufen und Hilfsangeboten der Landeskirche Sachsen.