Richtfest Kapelle Berbersdorf

Am 8. Juni erklangen seit langem wieder einmal Trompetentöne an der Berbersdorfer Kapelle. Wir konnten mit viel Freude das Richtfest für den Anbau feiern. Es waren viele Gäste aus den anderen Ortschaften der Gemeinde, den Ortschaftsräten, Gemeindevertreter, Mitarbeiter aus den einzelnen Baugewerken, unser Bürgermeister und Steffi Möller vom Klosterbezirk Altzella gekommen.            4

Unser Pfarrer Sebastian Schirmer schlug den letzten Nagel nach altem Brauch ein und hielt vom Gerüst herunter eine Andacht. Das werden wir wohl so nicht noch einmal erleben. Es wurde allen herzlich gedankt, die das Projekt auf den Weg gebracht haben, allen Helfern und Spendern, durch die es erst möglich wurde, dass wir dieses Fest planmäßig durchführen konnten.

Bei einer Grillwurst und schönem Wetter entstanden danach viele gute Gespräche und alle Anwesenden haben die gute Atmosphäre und das Zusammensein genossen. Es bleibt aber noch eine ganze Wegstrecke bis zur kompletten Fertigstelllung vor uns. Wir hoffen, dass uns das mit Unterstützung Vieler gelingt und die Kapelle ein Ort der Begegnung für Menschen miteinander und mit Gott wird.

Karin Höpfner, Förderverein Kapelle Berbersdorf e.V.
IBAN: DE94 8709 6124 0197 2007 23/BIC: GENODEF1MIW Volksbank Mittweida

Gemeinderüstzeit

Wir waren am Wochenende vom 29.04. - 1.05. auf Gemeinderüstzeit im Röhrsdorfer Park in Chemnitz. Wir waren in einem Rüstzeitheim untergebracht. Unser großes Thema waren Vorbilder. Wir waren ungefähr um die 30 Leute und kamen am Freitagabend alle an. Wir stellten uns in einer Vorstellungsrunde vor, wo wir alle unsere Vorbilder nannten.

Am Samstag ging es rund um Vorbilder für groß und klein. Am Nachmittag machten wir eine Wanderung die kein Ziel hatte.

Sonntag feierten wir Gottesdienst und am Mittag reisten wir alle leider schon ab.

Die Rüstzeit war sehr schön. Man hatte viel Zeit miteinander und es gab immer leckeres Essen, wo von wir immer alle satt wurden.
Leider waren nicht sehr viele mit. Das nächste Mal sollten mehr Leute mitkommen, denn es war wirklich sehr schön.

Sarah Volkmann, 12 Jahre

Spenden- und Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine und Menschen auf der Flucht

Spenden- und Hilfsmöglichkeiten für die Ukraine und Menschen auf der Flucht

"Beten und Tun sind unsere ureigenen Möglichkeiten, als Christinnen und Christen in dieser Welt Verantwortung zu übernehmen. Dabei sind uns die Erfahrungen der Friedensbewegung und der friedlichen Revolution wichtig. Wir leben aber auch in der Spannung zwischen der geschenkten Zeit des Friedens in unserem Land und den gegenwärtigen Krisen und Kriegen weltweit."
Landesbischof Tobias Bilz

Wort der Kirchenleitung zur Ukraine

Die Kirchenleitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat am 28. Februar 2022 ein Wort zur aktuellen Lage in der Ukraine verabschiedet, in dem sie zum Gebet für den Frieden in der Ukraine und der Welt und zur Unterstützung von Notleidenden in den Kriegsgebieten, von Flüchtenden und von Hilfsorganisationen aufruft. Sie bittet zudem darum, Brücken für den Frieden zu bauen, indem Kontakte zu Menschen über Grenzen hinweg gesucht und gehalten werden.

Hier geht es zu den Spendenaufrufen und Hilfsangeboten der Landeskirche Sachsen.

Friedensgebet

Friedensgebet

Wir laden ab dieser Woche jeden Mittwoch, 18:30 Uhr, zu einem Friedensgebet ein.

Es sind alle zu einer kurzen Andacht in der Kirche eingeladen, um für die Opfer des Krieges zu beten und die Bitte um Frieden für die Ukraine und die eigenen Ängste vor Gott zu legen.

Andacht

Das Jahr steht auf der Höhe.
In der Regel nutzen wir in den Kirchgemeinden diese Zeit, um am Johannistag, Ende Juni, wie vom Gipfel eines Berges auf das Jahr zu blicken - zurück und voraus, in Vergangenheit und Zukunft. Kürzlich erst haben wir uns auf den Friedhöfen der Kirchgemeinden aus diesem Grund versammelt. Eine Gelegenheit für Innehalten und Andacht: Worauf kann ich dankbar zurückblicken, was hat mich bewegt und was lässt mich mutig vorausschauen oder woraus schöpfe ich Hoffnung? Es war ja gerade dieser Johannes der Täufer, der ältere Cousin Jesu, der aus der Wüste die Menschen zur Umkehr rief und schon auf den hinwies, der nach ihm kommen würde: Johannes, ein vorläufiger Mensch wie wir, verweist auf den Endgültigen, auf Christus und damit auf Gott.

Um Zukunft, darum ging es ihm - eine Zukunft mit Gott, die besser ist, als jede andere; und jede Zeit genau die Richtige, um neue Hoffnung zu schöpfen. Vor allem in den jüngst vergangenen Wochen und Monaten gibt natürlich immer noch so manches Anlass zur Sorge, aber auch einiges Grund zur Dankbarkeit. Dass wir vieles nachholen konnten und anderes wieder möglich ist, gehört für mich zu diesen Gründen zum Danken. Aber der Blick voraus bedeutet für mich in diesem Jahr zweierlei: einerseits Wehmut beim Gedanken an den Abschied aus Bockendorf und den Striegistälern, verbunden mit der Dankbarkeit für so viel Wunderbares in den vergangenen dreieinhalb Jahren; und andererseits auch Vorfreude und Spannung im Hinblick auf das, was mich nach meinem Wechsel erwarten wird.

Ich weiß wohl, dass ich nicht Johannes der Täufer bin und dennoch wollte und will ich jemand sein, der der Hoffnung aufhilft - einer Hoffnung, die daraus erwächst, dass ich auf einen verweisen darf, der größer - viel größer - und besser - viel besser - ist als ich. „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen." sagte Johannes einmal (Joh 3,30). Davon will auch ich mich leiten lassen. In der Hoffnung darauf, dass in den wenigen Jahren unseres gemeinsamen Weges viele gute Samen auf guten Boden gefallen sind und der Glaube wachsen kann. Denn über alle Abschiede und Neuanfänge gibt der Monatsspruch für den September die beste Überschrift: „Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit." (Sir 1,10) Diese Weisheit verbindet uns mit allen, die Gott liebt - alle anderen und mich selbst. Das wird auch uns miteinander über die Zeit des Abschieds hinweg verbunden halten. Und es wird die Hoffnung wach halten, weil sie von dort kommt: Von Gott und seiner Liebe.

Ihr und Euer Sebastian Schirmer

Aus dem Kirchenvorstand

Auf den Glocken unserer Kirche sind Worte angebracht, die mit dem Glockenklang durch unser Dorf getragen werden. Auf der Glocke, die zur halben und vollen Stunde angeschlagen wird, steht: ER IST UNSER FRIEDE. Diese Botschaft soll uns in dieser Zeit aller halben Stunde, bzw. wenn wir die Uhr schlagen hören, ins Gedächtnis gerufen werden. Auch zum Mittagsgeläut erklingt diese Glocke. Unser Friede ist so zerbrechlich. Doch Jesus Christus ist unser Friede, so steht es im Epheserbrief 2,14. Mögen unsere Glocken immer weiter zum Gebet für den Frieden rufen.

Bis Ostern soll auch die große Glocke wieder das Geläut komplettieren. Auf ihr steht der Text: AUS DER TIEFE RUFE ICH ZU DIR. Mit diesen Worten beginnt Psalm 130.

Die kleine Glocke, die morgens und abends läutet, ist mit folgendem Text versehen:

WO ABER DER GEIST DES HERRN IST, DA IST FREIHEIT! Dieser Text steht im 2. Korinther-brief 3,17. Es lohnt sich weiter darüber nachzudenken.

Baubeginn in der Kapelle in Berbersdorf

Nachdem der Fördermittelantrag für die Kapelle positiv beschieden wurde und auch einige Angebote für die Bauarbeiten in der Kapelle eingegangen sind, konnten nun beinahe alle notwendigen Aufträge vergeben und der Baubeginn angezeigt werden. Das wäre ohne die engagierte, ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des Fördervereins der Kapelle Berbersdorf undenkbar gewesen. Es ist wahrhaftig wunderbar, wie viele sich hier mit Herz und Hand nach Kräften einsetzen!

Seit dem 20. September wird unsere Kapelle in Berbersdorf nun grundsaniert und erweitert, so dass sie hoffentlich im nächsten Jahr festlich neu bezogen werden kann. Bis dahin ist aber noch viel zu tun. Vielleicht fühlen auch Sie sich in der Lage zu helfen oder zu spenden?
Sehen Sie gern einmal unter www.berbersdorf-kapelle.de nach oder melden Sie sich bei Reinhard Volkmann (034322/12348) oder Stefan Franz (037207/55895), wenn Sie selbst auch tatkräftig die Arbeiten an der Kapelle unterstützen wollen und können.

Pfr. S.Schirmer